Sattler.

man hört oft, „wie oft lässt Du denn deinen Sattler drauf schauen, welchen Sattler kannst Du empfehlen?“

Wir haben Hankook vor 1,5 Jahren zwei Sättel gekauft, einen fürs Springen und einen für Dressur. Da war er noch kaum bemuskelt. Wir haben insgesamt zwei Sattler geholt und uns zwei Meinungen angehört.
Der erste wollte uns zwei neue Sättel aufschwatzen, „die wachsen mit.“ „Gebraucht gibt´s bei mir nicht!“
Die andere Dame wurde uns von einer Freundin empfohlen. Kam gleich mit verschiedenen gebrauchten Sätteln an, vorab haben wir ihr ein Bild von Hankooks Rücken geschickt.
Wir durften 2 Wochen lang durch testen. Haben uns dann für einen Prestige Springsattel und einen Eichhorn Dressursattel entschieden.
Die Sattlerin kam halbjährlich, hat gepolstert, oder nur drüber geguckt. Hankook hatte nie Probleme, kein beissen nach dem Gurt, kein Kopfschlagen. Alles Tip-Top. Vor kurzem hat Hankook aber angefangen nach dem Gurt zu schnappen und in die Anbindestange zu beissen.
Da er über den Winter ordentlich an Speck zugelegt hat, aber auch Muskeln aufgebaut hat, da er noch sehr jung ist, hat er natürlich auch an Körperbreite ausgelegt, haben die Sättel nicht mehr gepasst. Wir hatten, da unsere Sattlerin leider so spontan keine Zeit hatte (die sind ja alle leier immer recht ausgebucht 😦 ) eine Sattlerin aus Starnberg bei uns. Sie hat beim Dressursattel den Schwerpunkt verändert. Der Springsattel  passt leider gar nicht mehr. Die Kammerweite stimmt nicht mehr. Hankook braucht mind, 35 – ja, er ist breit 😀
Gerade bei jungen Pferden ist es sinnvoll, den Sattler regelmäßig (vielleicht sogar quartalsweise drauf schauen zu lassen. Die Pferd verändern sich so schnell und so unvorhersehbar. So kann man einen Sattelzwang vermeiden und dem Pferderücken unangenehme Druckstellen, Muskelverspannungen, etc. ersparen.

„Welchen Sattler könnt ihr empfehlen?“ das ist eine gute Frage. Wir finden Sattler gut, die mehrere Marken vertreten und auch gebrauchte Ware anbieten können. Außerdem Sattler, die sich das Pferd im ganzen ansehen und einem nicht gleich ein ultra-hightecteil aufschwatzen möchte. Sattelmeister, die schon mehrere Jahre Berufserfahrung haben und regelmäßig auf Fortbildungen gehen und nicht seit 100 Jahren ihren eigenen Stiefel fahren finden wir ganz gut. Prinzipiell muss man nach Gefühl entscheiden und nach den Reaktionen des Pferdes. Läuft ein Pferd mit dem Sattel verkrampft, fängt zu steigen an, etc. sollte dieser noch einmal untersucht werden.

 

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